Interner Bereich
Schornsteinfegerinnung Lüneburger-Heide
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An der Praxis vorbeigeplant

Zum Glück gibt´s den Schornsteinfeger! Am Montag den, 11. April 2005, kam dieses Glück nach Hohenbünstorf in den Landkreis Uelzen. Die Schornsteinfegerinnung Lüneburger Heide hatte zur Innungsversammlung geladen.
Bundesinnungsmeister Hans-Günther Beyerstedt freute sich die LGA/InterCert Zertifizierungsurkunden zum bestandenen Überwachungsaudit an die 107 Schornsteinfegermeistern des Bezirks aushändigen zu können. Dieses Gütesiegel ist eines der Zeichen für den Weg zu einem Kundenorientierten, qualifizierten Dienstleistungsbetrieb, den das Schornsteinfegerwesen schon vor Jahren eingelegt hat.

Das Schornsteinfegerhandwerk wartete nicht auf praxisferne Umstrukturierungen von außen, sondern erarbeitete eigene Maßstäbe und Richtlinien. Weitere Reformvorschläge, die zur Entlastung der Bürger beitragen sind bereits entworfen.

Mit umso größerem Unverständnis reagieren die Schornsteinfeger deshalb auf die Pläne der Bundesregierung. Die Symbolfigur schwarzer Mann mit Leiter, Hut und Besen wird es sie bald nur noch als Silvesterdekoration geben?

Marktwirtschaft und EU heißen die Leitbilder für die angestrebte Umstrukturierung des Schornsteinfegerhandwerks, das zu stark reguliert und wenig wettbewerbsfähig sei. Während unsere EU Nachbarländer bemüht sind ihre Sicherheitsstandards zu erhöhen, würden diese hierzulande durch die neuen Maßnahmen erheblich reduziert.

Warum eine Veränderung nötig sei, konnte sich Hans-Günther Beyerstedt nicht erklären. Für ihn ist es eine Entscheidung am Grünen Tisch und in der Praxis nicht machbar. Gesetzte Sicherheits- und Umweltstandards würden gegen Null gefahren.

8000 Schornsteinfegerbetriebe sind im Bundesinnungsverband organisiert mit zurzeit 200 Ausbildungsplätzen. Lehrstellen gingen verloren und viele Zulieferungsbetriebe müssten aufgeben. Selbst den Kunden würden keine Vorteile für eine günstigere Preisgestaltung entstehen. Im Gegenteil, mit dem höheren Brandrisiko würden Feuer- und Hausversicherungen ebenfalls teurer werden. Und alles auf Kosten der Sicherheit und der Umwelt!

Die Schornsteinfegerinnung blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Vielleicht wirkt das einfach zu unmodern. Dass sie nicht stur daran festgehalten haben, zeigte sich in Hohenbünstorf. Schon lange kehren sie nicht nur Schornsteine, sondern bieten Knowhow auf hohem Niveau. Um Kunden eine hohe Qualität zu bieten, lassen sich Schornsteinfeger immer wieder fortbilden.

Ganz aktuell zum Gebäudeenergieberater im Handwerk. Fast alle Bezirksschornsteinfegermeister sind nun berechtigt Gebäudeenergiepässe auszustellen. Ab Januar 2006 muss bei Neubauten und Eigentümerwechsel, sowie bei Neuvermietung, die Gebäudeenergieeffiziens in einem Energiepass nachgewiesen werden.

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